Das Recht auf Zugang zu sauberem Wasser

Im Jahr 2010 erklärten die Vereinten Nationen den Zugang zu sauberem Wasser zu einem Menschenrecht. Hintergrund war der Befund, dass zum damaligen Zeitpunkt mehr als 800 Millionen Menschen auf diesem Planeten keinen Zugang zu dem lebenspendenden blauen Nass hatten und jährlich 1,5 Millionen Kinder unter 5 Jahren durch wasser- und sanitärbedingte Krankheiten starben. Die Staaten der Erde sowie internationale Organisationen stehen dadurch vor der Pflicht und in der Verantwortung, allen Menschen, den Zugang zu einwandfreiem Trinkwasser und sanitärer Grundversorgung zu gewährleisten, trotz oder gerade wegen Bevölkerungswachstum, Umweltverschmutzung, Klimawandel und Armut. Doch das Wasser auf dem eigentlich blauen Planeten wird immer knapper. Konflikte um Wassernutzung, mögliche Kriege sowie Flüchtlingsbewegungen werden in den nächsten Jahren und Jahrzehnten voraussichtlich zunehmen.

Zwei Arbeitsblätter bieten eine Einführung in die Thematik und thematisieren Ausprägungen, Ursachen und Folgen der Wasserknappheit auf dem „blauen Planeten“.



2 Arbeitsblätter zum Thema Wasserknappheit

Wasserknappheit bedeutet nicht, dass die insgesamt auf der Erde vorhandene Wassermenge abnimmt. Es bedeutet vielmehr, dass in einer bestimmten Region weniger Wasser zur Verfügung steht als es die dort lebenden Menschen zur Trinkwasserversorgung, für die landwirtschaftliche Produktion oder für Industrie, Energie, Haushalte etc. benötigen. Wasserknappheit kann auch bedeuten, dass die Qualität des vorhandenen Wassers für die vorgesehene Verwendung (Trinkwasser, landwirtschaftliche Bewässerung etc.) unbrauchbar ist.

Anhand verschiedener Beispiele sowie informativer Texte und Grafiken gehen die Schülerinnen und Schüler der Frage nach, was die Ursachen der Wasserknappheit sind und welche Folgen damit verbunden sind.


Schaubild: Wie hat sich der Zugang zu Trinkwasser seit 2000 entwickelt?

Das Schaubild zeigt, wie sich der Zugang zu sauberem Wasser (Trinkwasser und sanitäre Anlagen) zwischen 2000 und 2017 verändert hat. Zwar konnte in fast allen Regionen der Welt eine Verbesserung des Zugangs erzielt werden, jedoch ist gerade in Afrika, Asien und Ozeanien das Ziel, allen Menschen einen Zugang zu Trinkwasser und sanitären Anlagen zu ermöglichen, weit entfernt. Weltweit hat jeder 10. Mensch keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser und jeder vierte Mensch keinen Zugang zu sanitären Anlagen.





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24.03.2021 | 5416 Aufrufe