Besorgt schaut die Weltgemeinschaft im Frühjahr 2017 nach Ostafrika. Eine fürchterliche Dürre herrscht dort zurzeit und raubt den Menschen und Tieren zuerst das Trinkwasser, dann die Nahrungs- und Existenzgrundlage. Erst 2011 gab es die letzte schlimme Dürre. Kaum ein Jahr ist es her, dass sich in Indien die schlimmste Dürrekatastrophe seit der Unabhängigkeit ereignete. Auch Brasilien – eigentlich ein wasserreiches Land – litt in den letzten Jahren vermehrt unter Trockenheit.

Zugang zu sauberem Trinkwasser ist für die meisten Europäer selbstverständlich. Und doch warnen Vertreter der UN, der Entwicklungsorganisation und der Weltgesundheitsorganisation immer wieder davor, angesichts des Bevölkerungswachstums, des Klimawandels und des allzu unbekümmerten Umgangs mit einer knappen Ressource, endlich umzudenken. Wasserknappheit sei eine der drängendsten Probleme der Menschheit.

Vier Arbeitsblätter und vier Schaubilder setzen sich mit der knappen Ressource Wasser – dem so genannten blauen Gold – auseinander.

4 Arbeitsblätter zum Thema Wasserknappheit

Die vier Arbeitsblätter beschäftigen sich u.a. mit den Lebensumständen von Menschen aus verschiedenen Erdteilen und ihrer Abhängigkeit von der knappen Ressource Wasser. Es werden die sich verändernden Knappheitsverhältnisse angesichts des Bevölkerungswachstums und der Erderwärmung thematisiert. Die Schüler setzen sich mit den ökologischen Folgen einer Übernutzung von Wasserreserven auseinander und identifizieren Wechselwirkungen zwischen westlichen Konsummustern und Wasserstress in anderen Ländern. Sie überlegen, welche Handlungsmöglichkeiten verschiedene Akteure in Industrie- und Entwicklungsländern haben, Wasserknappheit in globalen Zusammenhängen entgegen zu wirken und erörtern mögliche Hürden auf dem Weg, das Menschenrecht auf Zugang zu sauberem Wasser für alle Menschen zu realisieren.

4 Schaubilder zur knappen Ressource Wasser

Die UN-Resolution 64/292 des Menschenrechts auf Zugang zu sauberem Wasser wurde am 28. Juli 2010 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen mit 122 Stimmen ohne Gegenstimme bei 41 Enthaltungen verabschiedet. Verwirklicht ist dieses Menschenrecht allerdings bis heute nicht, auch wenn in den letzten 25 Jahren deutliche Fortschritte erzielt wurden, mehr Menschen mit Trinkwasser und Sanitäranlagen zu versorgen. Trotzdem sterben immer noch an die 3.000 Kinder unter fünf Jahren täglich an Durchfallerkrankungen, weil sie verunreinigtes Wasser getrunken haben. Gerade in den ärmsten Ländern fehlt das Geld für die Aufbereitung und Reinigung gebrauchten Wassers. 92% des Abwassers fließen in den armen Ländern unbehandelt wieder in die Natur zurück. Vier Schaubilder zeigen die Bedeutung des Wassers für landwirtschaftliche und industrielle Produktionsprozesse, beschäftigen sich mit dem Menschenrecht auf Zugang zu sauberem Trinkwasser und der Behandlung von Abwasser.



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