Soziale Mindestsicherung in unserer Gesellschaft

14 Jahre nach der Einführung der Grundsicherung für Arbeitssuchende wird kräftig diskutiert über das System der Existenzsicherung in Deutschland. Viele verschiedene Ideen und Werthaltungen kursieren in der Diskussion darüber, wie Menschen, die ihren Lebensunterhalt unter den gegenwärtigen Bedingungen nicht selbst erwirtschaften können, versorgt werden sollen.

Doch was ist überhaupt das sozio-kulturelle Existenzminimum? Was braucht man in einer modernen Gesellschaft zum Leben und worauf kann man verzichten? Existiert ein Grundrecht auf ein sozio-kulturelles Existenzminimum, das nicht gekürzt werden darf? Darüber berät zur Zeit das Bundesverfassungsgericht.

Zwei Arbeitsblätter thematisieren grundlegende Fragen über das sozio-kulturelle Existenzminimum in unserer Gesellschaft.



2 Arbeitsblätter über das sozio-kulturelle Existenzminimum

Gehört zum Existenzminimum nur die Befriedigung physischer Bedürfnisse oder umfasst das Existenzminimum in einem reichen Land mehr als nur Nahrung, Wohnung und Kleidung? Kernthema der beiden Arbeitsblätter ist die Frage, was das sozio-kulturelle Existenzminimum in einer modernen Industriegesellschaft ist und ob es ein Grundrecht auf ein sozio-kulturelles Existenzminimum gibt.


2 Schaubilder über Leistungen der Grundsicherung für Arbeitssuchende

Für einen Erwachsenen in einem Einpersonenhaushalt sieht die Grundsicherung 147,83 Euro im Monat für Nahrungsmittel, Getränke und Tabak vor. 37,16 Euro monatlich stehen für Kleidung und Schuhe zur Verfügung. Freizeit, Unterhaltung und Kultur werden mit 40,68 Euro veranschlagt. Das erste Schaubild zeigt, wie sich die Hartz-IV-Bezüge auf unterschiedliche Bedürfnisse aufschlüsseln. Das zweite Schaubild zeigt die Aufschlüsselung der einzelnen Bereiche für Kinder nach verschiedenen Altersstufen.




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