Über das Machtverhältnis zwischen Verkäufern und Käufern

Jeder Supermarktbesucher kennt sie, die langen Regalreihen, in denen von ein und demselben Produkt mindestens 20 verschiedene Auswahlmöglichkeiten vorhanden sind. Die Anzahl der verschiedenen Joghurtsorten kann man schon nicht mehr an einer Hand abzählen, vielleicht gerade mal die Regalmeter, die Milchprodukte heutzutage füllen. Ältere Leute erinnern sich noch an die Zeiten, in denen es genau eine Sorte Milch, Joghurt, Quark oder Butter gab. Die Zeiten haben sich geändert. Während die Wirtschaftsgeschichte lange Zeit eine Situation des Mangels beschrieb, leben wir heute im Überfluss. Aus Verkäufermärkten wurden Käufermärkte. Doch nicht überall konkurrieren Anbieter um die Gunst der Kunden. Der Wohnungsmarkt in Ballungszentren beispielsweise ist ein ausgesprochener Verkäufermarkt. Die Situation hat sich in den letzten Jahren so verschärft, dass der Mangel an bezahlbarem Wohnraum zu einem Politikum geworden ist.

Am Beispiel des Wohnungsmarktes und zahlreicher weiterer Beispiele aus dem alltäglichen Leben wird das Thema Verkäufermärkte und Käufermärkte schülergerecht im Rahmen von zwei Arbeitsblättern thematisiert.



2 Arbeitsblätter: Das Beispiel des Wohnungsmarktes

Während Normal- und Niedrigverdiener aus der Stadt verdrängt werden und aufs Land ziehen, weil sie die gestiegenen Mieten nicht mehr bezahlen können, stehen in strukturschwachen Regionen manchmal sogar mehrere Häuser in einem Straßenzug leer. Am Beispiel des Wohnungsmarktes werden die Unterschiede zwischen Verkäufer- und Käufermärkten anschaulich erarbeitet. Weitere Beispiele aus dem täglichen Leben runden die Materialien ab.



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