Ausbeutung, Zwang und ökologischer Raubbau – muss das sein?

Die Produkte, die wir tagtäglich konsumieren, haben oft schon eine lange Reise hinter sich, bevor sie in deutschen Supermarktregalen landen. Viele unserer Konsumgüter werden in Entwicklungs- und Schwellenländern produziert, die diese meist deutlich günstiger herstellen können als Industrieländer. Theoretisch profitieren davon beide Seiten, die Importländer und die Lieferländer. Theoretisch…

Doch häufig hört oder liest man in den Medien, dass Missstände in den Produktionsbedingungen aufgedeckt wurden: Hungerlöhne, Kinderarbeit, Ausbeutung, mangelnder Arbeitsschutz, unhaltbare hygienische oder ökologische Zustände. Erwirtschaften wir unseren Wohlstand auf Kosten der Ärmsten der Armen?

Nichtregierungsorganisationen, Bürger, Politiker, sogar Unternehmen selbst fordern daher immer wieder, dass entlang der internationalen Wertschöpfungsketten Sozial- und Umweltstandards verwirklicht werden müssen. Doch die globalen Lieferketten sind lang und komplex. Die Forderung zur Einhaltung von Mindeststandards vom Vorprodukt bis zur Endmontage ist eine große Herausforderung und nicht zum Nulltarif zu bekommen.

Die vorliegenden Materialien thematisieren verschiedene Lösungsansätze zur Verwirklichung von Sozial- und Mindeststandards entlang der internationalen Lieferbeziehungen.



Rollenspiel: Wie lassen sich Sozial- und Umweltstandards in den internationalen Wertschöpfungsketten verwirklichen?

Ein Dokumentarfilm erschüttert die Gemüter. Der Regisseur K.R.I. Tisch hat sich in einem Film die internationalen Produktionsverhältnisse unserer Konsumgüter vorgeknöpft. Die gesellschaftliche Debatte, die der Film ausgelöst hat, ist Grund genug, die Missstände in einer beliebten Talksendung mit prominenten Gästen zu diskutieren. Unter dem Titel „Ausbeutung, Zwang und ökologischer Raubbau – muss das sein? Wie lassen sich Sozial- und Umweltstandards in den internationalen Wertschöpfungsketten verwirklichen?“ soll in der Sendung erörtert werden, was getan werden muss, damit internationale Wertschöpfung auch sozial- und ökologisch fair erfolgen kann und nicht auf Kosten der Ärmsten ausgetragen wird.



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