Das transatlantische Freihandelsabkommen TTIP

Am geplanten transatlantischen Freihandelsabkommen (Transatlantic Trade and Investment Partnership – TTIP) scheiden sich die Geister. Während die einen das Abkommen als Chance für Wirtschaftswachstum, neue Arbeitsplätze und höhere Einkommen ansehen, fürchten sich die Gegner vor einer Absenkung von Sozialstandards, einer Aushöhlung des Verbraucherschutzes sowie gentechnisch veränderten Lebensmitteln in den Supermarktregalen. Ebenso führen Kritiker ins Feld, dass der Rest der Welt, der nicht Teil des Abkommens ist, insbesondere Entwicklungsländer, handelspolitisch ins Abseits gedrängt würden. Befürworter hingegen argumentieren, dass das Freihandelsabkommen den durch die Schuldenkrise gebeutelten europäischen Volkswirtschaften helfen würde, gegenüber den rasant waschsenden Schwellenländern nicht den Anschluss zu verlieren.

Einig sind sich Verfechter und Protestierende lediglich in einem Punkt: TTIP hat die Fähigkeit, tief in die Wirtschaftsbeziehungen zwischen der EU und den USA, in den Alltag der Unternehmen und Verbraucher sowie in Arbeits- und Sozialstandards diesseits und jenseits des Atlantiks einzugreifen.

Zwei Arbeitsblätter und Charts ermöglichen einen ersten Überblick darüber, was es mit dem umstrittenen Handelsabkommen auf sich hat und stellt die wesentlichen Argumente pro und contra einander gegenüber.

2 Arbeitsblätter „Worum geht es bei TTIP?“

Die vorliegenden Arbeitsblätter ermöglichen eine Einführung in ein aktuelles und zugleich kontroverses Thema aus dem Bereich des internationalen Handels. Die Regelungen des geplanten TTIP-Abkommens, sofern es denn zu einer Einigung kommt, werden die Zukunft der Schüler als Verbraucher, Arbeitnehmer und Bürger unmittelbar beeinflussen. Die Arbeitsblätter haben einführenden Charakter in die Thematik. Die wesentlichen Ziele des Abkommens, Befürworter und Gegner, Argumente pro und contra werden beleuchtet.

2 Schaubilder: Die Wirtschaftsmächte USA und EU

Zwei führende Wirtschaftsmächte schließen sich zu einer Freihandelszone zusammen. Über 800 Mio. Menschen leben in dieser Freihandelszone. Zusammen erwirtschaften sie ca. 45 Prozent der globalen Wirtschaftsleistung. Die beiden Wirtschaftsräume haben einen Anteil von über einem Viertel an den weltweiten Warenexporten. Die beiden Schaubilder in Form von Steckbriefen über die Wirtschaftsräume USA und EU ermöglichen einen Überblick über die Wirtschaftskraft, die sich im Rahmen eines TTIP-Abkommens zusammenschließt.

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