Was wollen die Briten?

Noch immer ist nicht ganz klar, wie die Briten aus der EU ausscheiden wollen. Das britische UNterhaus hat den mit der EU ausgehandelten Deal dreimal abgelehnt und sich auch gegen einen ungeordneten Austritt Großbritanniens ausgesprochen. Manchmal reicht es aber nicht aus, nur gegen etwas zu sein. So lange Großbritannien nicht klar artikulieren kann, wofür es ist, ist ein chaotischer Brexit immer noch nicht ausgeschlossen. Das Arbeitsblatt beschäftigt sich mit den ökonomischen Konsequenzen eines No Deals für Großbritannien, wenn es im schlimmsten Fall keinen geregelten Austritt Großbritanniens aus der EU gibt.



Arbeitsblatt: Wie verändert sich das Leben für die Briten?

Lange LKW-Schlangen vor der Zollabfertigung in Dover, sinkende Immobilienpreise, steigende Lebensmittelpreise, Standortverlagerungen, eine Abwertung des britischen Pfunds, verrottendes Gemüse auf den Feldern englischer Landwirte. Das sind nur einige der möglichen Auswirkungen eines No Deals.

Im Rahmen des Arbeitsblattes identifizieren die Schülerinnen und Schüler mögliche ökonomische Auswirkungen auf die Preise und Verfügbarkeit bestimmter Güter, auf den Arbeitsmarkt, auf die Rahmenbedingungen für Unternehmen.



Schaubild: Die Top 5 Handelspartner Großbritanniens

Neben China und den USA gehören vor allem EU-Länder zu den wichtigsten Handelspartnern Großbritanniens. Im Warenverkehr trifft es vor allem Deutschland, wenn es zu einem chaotischen Brexit kommt. Im innereuropäischen Dienstleistungsverkehr ist Großbritannien der drittgrößte Im- und Exporteur von Dienstleistungen.






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