Leistet das Klimapaket einen wirksamen Beitrag zum Klimaschutz?

Das im September 2019 vom Kabinett beschlossene Klimapaket steht bis Jahresende auf dem Prüfstand des Parlaments. Im Bundestag wird es sehr kontrovers diskutiert. Der Grundpfeiler des Klimapakets besteht aus einer Bepreisung von CO2-Emissionen. Indem der Ausstoß klimaschädlicher Gase zukünftig etwas kostet, sollen klimaschädliche Technologien teurer werden und der Umstieg auf klimafreundlichere Alternativen attraktiv gemacht werden. Einer der Hauptstreitpunkte ist die Höhe des CO2-Preises. Grüne und Umweltverbände kritisieren, der CO2-Preis sei zu niedrig, als dass von ihm eine Lenkungswirkung zu erwarten wäre. Verfechter des Klimapakets streichen heraus, dass das Klimapaket mit dem Einstieg in eine flächendeckende CO2-Bepreisung einen Paradigmenwechsel in der Klimapolitik darstellt. Die CO2-Bepreisung sei ein wirksames Instrument der Steuerung, auch wenn der CO2-Preis anfänglich noch bewusst niedrig gewählt werde, um die Verbraucher und die Wirtschaft nicht zu überfordern.

Zwei Arbeitsblätter ermöglichen eine schülergerechte Auseinandersetzung mit dem Kernstreitpunkt des Klimapakets.



2 Arbeitsblätter zum Klimapaket

Bevor die Maßnahmen des Klimapakets in Kraft treten können, müssen sie das Gesetzgebungsverfahren durchlaufen. Bis zum Jahresende 2019 sollen die Gesetzesvorlagen vom Bundestag beschlossen werden. Am 25.10.2019 beriet der Bundestag bereits in erster Lesung über die Gesetzentwürfe zur Reduktion der Treibhausgase. Es wurde sehr kontrovers diskutiert.

Welchen Standpunkt würden Ihre Schüler einnehmen, wenn sie die Chance hätten, an einer Bundestagsdebatte zum Klimapaket teilzunehmen? Ziel der beiden Arbeitsblätter ist es, die Urteilsfähigkeit der Schülerinnen und Schüler im Hinblick auf die aktuellen Gesetzesvorhaben zum Klimaschutz zu stärken. Die Schülerinnen und Schüler lernen die Inhalte des Klimapakets der Bundesregierung sowie die unterschiedliche Standpunkte zur geplanten CO2-Bepreisung mit ihren Argumentationen kennen und beziehen am Ende selbst Stellung.



ch-deutsche-klimapolitik.pngSchaubild: Mögliche CO2-Bepreisung nach Berechnungen der Klimaforschung

Das Potsdam-Institut für Klimaforschung und das Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change haben als Diskussionsgrundlage für eine CO2-Bepreisung im Sommer 2019 im Auftrag des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Lage einen möglichen Preiskorridor berechnet, in dem sich der CO2-Preis in Deutschland sinnvollerweise bewegen sollte. Zum Download





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