Krieg in Europa

Jahrzehntelang war die Vorstellung, es könne noch einmal Krieg in Europa geben, unvorstellbar. Es sind Bilder des Grauens und unvorstellbaren Leids, die uns aus der Ukraine erreichen. Der Westen und die NATO stecken in der Zwickmühle. Ein militärisches Eingreifen der NATO, um der Ukraine zu Hilfe zu eilen, birgt die Gefahr eines dritten Weltkriegs, der nach den russischen Drohungen dann wohl auch ein Atomkrieg werden würde. Also beschränkt sich der Westen auf die Verhängung von Sanktionen, Lieferung von Waffen, humanitäre Hilfe und Aufnahme von Flüchtlingen.

Die Sanktionen gegen Russland und mittlerweile auch Belarus, an denen sich nunmehr 40 Länder beteiligen, haben das Ziel, Russland wirtschaftlich in die Knie zu zwingen und damit indirekt Druck auf den Kreml auszuüben. Die ersten wirtschaftlichen Auswirkungen dieser Sanktionen sind bereits in Russland spürbar. Doch die Sanktionen sind auch für den Westen nicht zum Nulltarif. Wie wirken sich Krieg und Sanktionen auf die Wirtschaft in Deutschland aus?

Drei Arbeitsblätter und drei Schaubild thematisieren die ökonomischen Auswirkungen des Kriegs und der Sanktionen auf die deutsche Wirtschaft. Material zu den Auswirkungen der Sanktionen auf Russland findet sich bei BizziNet.de unter dem Titel „Sanktionen gegen Russland“.

 

Material:
Welche Folgen haben Krieg und Sanktionen für die deutsche Wirtschaft?

Die westlichen Länder haben in mehreren Verschärfungsrunden verschiedene Sanktionspakete gegen Russland auf den Weg gebracht. Nicht immer herrschte sofort Einigkeit auf internationaler Ebene über den Umfang und die Art der Maßnahmen. Denn jedes Land hat unterschiedliche Vulnerabilitäten. Die Schwachstelle Deutschlands ist die große Abhängigkeit von russischen Energielieferungen.

Die drei Arbeitsblätter thematisieren die Frage, auf welche ökonomischen Auswirkungen des Krieges und der Sanktion sich die deutsche Wirtschaft einstellen muss.



Schaubild: Die Abhängigkeit Deutschlands von ausländischen Energieimporten

Deutschlands Primärenergie stammt noch zu rund 60 % von fossilen Energieträgern ab. Ein Großteil dieser Energieträger wird aus dem Ausland bezogen. Nur 36,7 % der Primärenergie wird in Deutschland selbst erzeugt. Die Abhängigkeit von Russland ist dabei besonders ausgeprägt: 42 % des Mineralöls und 55 % des Gases bezieht Duetschland aus Russland. Das Schaubild gibt einen Überblick: Zum Schaubild

 

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