Erdüberlastung und ökologischer Fußabdruck

Seit 1961 berechnet die Organisation Global Footprint Network mit dem Erdüberlastungstag den Tag, an dem die Menschheit die globalen Ressourcen, die auf der Erde innerhalb eines Jahres nachwachsen können, aufgebraucht hat. Zwischen 1961 und 1971 war die Biokapazität der Erde noch größer als das, was der Mensch an natürlichen Ressourcen verbrauchte oder verschmutzte. Seit 1971 nimmt sich der Mensch mehr von der Erde als innerhalb des gleichen Zeitraums nachwachsen kann. Jahr für Jahr wird das Defizit größer. 1,75 Erden brächte der Mensch 2019, um all das zu regenerieren, was innerhalb dieses Jahres an Umwelt zerstört wurde.

Die vorliegenden zwei Arbeitsblätter beschäftigen sich mit dem Ressourcenverbrauch des Menschen, seinem ökologischen Fußabdruck und Maßnahmen zur Verringerung seines Fußabdrucks auf der Erde.



2 Arbeitsblätter über die Ressourcennutzung des Menschen

Max Mustermann ist ein unauffälliger Mensch. Er lebt sein beschauliches Leben in einer 100-qm-Wohnung. Täglich pendelt er mit seinem Auto zur Arbeit. Herr Mustermann ist ein bisschen bequem. Fleisch ist sein liebstes Gemüse. Am liebsten isst er Würstchen und andere deftige Leckereien. Einmal im Jahr fliegt er in den Urlaub…

So wie Herr Mustermann leben viele Deutsche. Würden alle Menschen dieser Erde so leben wie Herr Mustermann, bräuchten wir mehr als vier Erden, um den Ressourcenverbrauch eines Jahres ausgleichen zu können. Der Erdüberlastungstag läge bereits im März. Die Ressourcen der Erde wären schon bald erschöpft.

Gehen Sie zusammen mit Ihren Schülern dem Lebensstil von Herrn Mustermann auf den Grund. Berechnen Sie seinen ökologischen Fußabdruck und lassen Sie Ihre Schüler Handlungsempfehlungen für einen ressourcenschonenderen Lebensstil entwickeln.



2 Schaubilder über die Entwicklung der Treibhausgasemissionen

2020 soll ein neues internationales Klimaabkommen in Kraft treten. Die deutsche Klimapolitik strebt an, die Emission von Treibhausgasen bis 2020 gegenüber dem Niveau von 1990 um 40 % zu senken. Doch gegenwärtig sind gerade einmal rund 30 % erreicht worden. Bis 2050 sollen Maßnahmen ergriffen werden, die zu einer Senkung von 80 % bis 95 % gegenüber 1990 führen. Das erste Schaubild zeigt die Entwicklung der CO2-Emissionen in Deutschland seit 1990. Das zweite Schaubild gibt die Entwicklung der CO2-Emissionen weltweit wider.



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