Energiepolitik im Umbruch (Teil 4)

Unter dem Kürzel EEG verbirgt sich das deutsche Gesetz für den Ausbau erneuerbarer Energien oder auch einfach kurz das Erneuerbare-Energien-Gesetz. Das Gesetz legt fest, dass Strom aus erneuerbaren Energiequellen bevorzugt in das Stromnetz eingespeist werden soll und die Erzeuger von Ökostrom eine feste Vergütung für ihren Strom erhalten sollen. Durch das Gesetz wurde der Ausbau der Ökostromanlagen sehr gefördert. Allerdings trug es auch zu einem Anstieg der Stromkosten bei. Um die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie nicht durch die Energiewende zu gefährden gibt es im EEG zahlreiche Ausnahmeregelungen für stromintensive Unternehmen. Auch im Hinblick auf die ökologische Wirkung sowie Gerechtigkeitsaspekte wird das EEG kontrovers diskutiert. Bevor die Schüler selbst kritisch die Regelungen des EEG unter die Lupe nehmen können, bedarf es eines Grundverständnisses über die Funktionsweise des EEG und seiner Mechanismen. Das Arbeitsblatt macht die Schüler mit den Grundlagen des EEG vertraut. Es hat einführenden Charakter in die Thematik.

Arbeitsblatt „Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG)“

Mit Hilfe des EEG soll der Anteil erneuerbarer Energien an der Stromversorgung bis zum Jahr 2025 auf 40 bis 45 % gesteigert werden. Bis 2035 soll der Anteil sogar auf 55 bis 60 % erhöht werden. Gegenüber dem Jahr 2000, als der Anteil der erneuerbaren Energien am Bruttostromverbrauch gerade einmal sechs Prozent betrug, hat sich dieser Anteil innerhalb von 15 Jahren verfünffacht. Doch wie funktioniert das EEG und welche Regelungen beinhaltet es? Das Arbeitsblatt gibt einen Überblick über die Funktionsweise des EEG.

Schaubild: Der Strommix in Deutschland 2015

Die Zusammensetzung der Stromproduktion aus unterschiedlichen Energieträgern nennt man Strommix. Im Jahr 2015 betrug der Anteil der erneuerbaren Energien knapp über 30 Prozent. Damit hatten die erneuerbaren Energien den größten Anteil an der Energieproduktion.


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