Wofür brauchen wir überhaupt so viel Energie? (Teil 2)

So einmütig die Energiewende 2011 beschlossen wurde, so kontrovers verläuft seitdem die Diskussion darüber, wie sie denn nun konkret gestaltet werden soll und wer auf welche Weise an den Kosten der Energiewende beteiligt werden soll. Wie groß die Abhängigkeit von Energie für Verbraucher und Wirtschaft ist, drängt sich gerade in solchen Diskussionen wieder stärker ins Bewusstsein. Hier setzt das Arbeitsblatt als Teil 2 der Unterrichtsreihe „Energiepolitik im Umbruch“ an. Das Arbeitsblatt kann aufbauend auf Teil 1 der Reihe verwendet werden, ist aber auch isoliert einsetzbar.

Was wäre ein Tag ohne Energie? Wie wäre es, wenn wir eines Morgens aufwachen würden und die gesamte Energieversorgung in der Stadt wäre zusammengebrochen? Welche Bereiche des täglichen Lebens könnten noch funktionieren, welche nicht?

Arbeitsblatt „Wofür brauchen wir überhaupt so viel Energie?“

Ausgangspunkt des Arbeitsblattes ist ein Tag aus dem Leben des Simon Trom, der eines Morgens (es ist zufällig Freitag, der 13.) erwacht und die Energieversorgung der Stadt ist zusammengebrochen. Es ist kalt, das Licht funktioniert nicht und ein ungetoasteter Toast schmeckt auch nach nichts. Wie sieht dieser Tag im Leben des S. Trom aus? Indem die Schüler ihrer Kreativität freien Lauf lassen, erfahren sie, wie energieabhängig unser Leben mittlerweile geworden ist. Was läuft ohne die Stromversorgung für Unternehmen und Haushalte, ohne Heizenergie und ohne Verkehr eigentlich noch? Nach einem Brainstorming analysieren die Schüler zwei Schaubilder über den Energieverbrauch in Deutschland.

Schaubild: Bruttoendenergieverbrauch in Deutschland

Die drei großen Bereiche der Energieversorgung sind die Stromversorgung für Haushalte und Unternehmen, die Heizenergie und der Verkehr. Den größten Anteil hat die Heizenergie mit 4741 Petajoule. Dieser Anteil ist größer als der Elektrizitäts- und Verkehrssektor zusammen. Allein daran lässt sich bereits ablesen, welche Bedeutung beispielsweise neuen Heizsystemen oder Dämmung von Gebäuden im Rahmen der Energiewende zukommt. Das Schaubild zeigt die Anteil der einzelnen Bereiche am Bruttoendenergieverbrauch in Deutschland.


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17.08.2016 | 194 Aufrufe