Die deutsche Einheit

September 1989: Um Punkt Mitternacht öffnet sich die ungarisch-österreichische Grenze. Eine Familie aus der DDR überquert in einem rostbraunen Trabi die Grenze. Hinter ihr folgt eine endlose Schlange aus Trabis und Ladas. Wenige Stunden später erreicht die Schlange die deutsche Grenze. Ziemlich genau vor 29 Jahren begann die „Abstimmung mit den Füßen“ in Ungarn und Tschechien. Die Friedensgebete sowie die anschließenden Montagsdemonstrationen setzten die Regierung der DDR immer mehr unter Druck. Am 9. November 1989 war es dann so weit: Ein von Günter Schabowski verkündetes neues Reisegesetz führte in der Nacht zum Fall der Mauer. Mauerfall, Wiedervereinigung sowie die Rolle der Treuhand sind Gegenstand zweier Arbeitsblätter und Schaubilder.



2 Arbeitsblätter zur Geschichte der Einheit und der Rolle der Treuhand

Der Artikel 23 des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland in seiner alten Fassung bot für die ehemalige DDR die Möglichkeit, der Bundesrepublik beizutreten. Alternativ hätte das deutsche Volk auch gemäß Artikel 146 GG für ein geeintes Deutschland eine neue Verfassung beschließen können. Doch sowohl die Volkskammer als auch die Bürger der DDR wünschten einen möglichst schnellen Weg und entschieden sich für den Beitritt gemäß Artikel 23. Am 3. Oktober 1990 trat der Einigungsvertrag in Kraft und die DDR wurde aufgelöst. Die Wiedervereinigung wurde mit einem Staatsakt und großen Feierlichkeiten begleitet. Seitdem wird der 3.Oktober Jahr für Jahr als Tag der deutschen Einheit gefeiert. Die Eckpunkte der Grenzöffnung und Wiedervereinigung sind Gegenstand des ersten Arbeitsblattes.

„Blühende Landschaften“ versprach Helmut Kohl in einer feierlichen Ansprache zur Wirtschafts- Währungs- und Sozialunion am 01.Juli 1990. Dass die Herausforderungen nach der Wende jedoch komplexerer und langwierigerer Natur waren und welche Rolle die Treuhand dabei spielte, damit beschäftigt sich das zweite Arbeitsblatt.



2 Schaubilder: Deutsche Einheit in Zahlen

Unmittelbar nach der Wiedervereinigung versprachen hohe Wachstumsraten im Osten schnelle Erfolge beim Aufbau Ost. Doch dann kamen die Schwierigkeiten. Zwar hat es beachtliche Erfolge gegeben. Dennoch hat der Osten gegenüber dem Westen einen Aufholbedarf. Zwei Schaubilder informieren über die unterschiedlichen Wachstumsraten und Entwicklung der Arbeitsentgelte in Ost und West.

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