Für viele Menschen fühlt sich die wirtschaftliche Lage derzeit alles andere als gut an. Sorgen um den Arbeitsplatz nehmen zu, die Arbeitslosigkeit steigt, manche verschieben größere Anschaffungen. Bei Freizeit und Urlaub wird gespart. In vielen Betrieben ist die Stimmung spürbar getrübt. Umso irritierender wirken Schlagzeilen wie „Deutschlands Wirtschaft wächst wieder“. Passt das zusammen?
Oder reden Statistik und Alltag aneinander vorbei?

Schülerinnen und Schüler nehmen wirtschaftliche Entwicklungen im eigenen Umfeld indirekt wahr. Sie bekommen möglicherweise mit, dass Geschäfte in der Innenstadt schließen oder Freunde und Bekannte sich Sorgen um ihren Arbeitsplatz machen. Wirtschaftliche Kennzahlen, das Wachstum des BIP oder Nachrichten über die wirtschaftliche Leistung des Vorjahres scheinen erst einmal nichts mit ihrem Leben zu tun zu haben.

Ausgehend von ihren eigenen realen Beobachtungen nähern sie sich im Rahmen der Materialien schülergerecht an das Bruttoinlandsprodukt an. Was genau wird dort gemessen und was nicht? Und wie entsteht eigentlich eine Zahl wie das Bruttoinlandsprodukt? Ist das BIP überhaupt ein geeigneter Indikator für den Wohlstand eines Landes? 10 Arbeitsblätter ermöglichen einen schülergerechten und alltagsnahen Zugang zum BIP.

 

10 Arbeitsblätter zum BIP

Die wirtschaftliche Lage ist täglich Thema in Nachrichten und Gesprächen im Alltag. Für Schülerinnen und Schüler bleibt dabei jedoch oft unklar, was hinter Schlagzeilen wie „Wirtschaft wächst wieder“ oder „Deutschland im internationalen Vergleich zurückgefallen“ tatsächlich steckt.

Ausgehend von alltagsnahen Beobachtungen führt die Einheit systematisch an das Bruttoinlandsprodukt als zentrale wirtschaftliche Kennzahl heran. Die Schülerinnen und Schüler besuchen daraufhin in der Rolle eines Online-Journalisten die Pressekonferenz des Statistischen Bundesamtes zum BIP des Jahres 2025. Mit den dort veröffentlichten Daten verfassen sie einen Online-Beitrag über die wirtschaftliche Leistung in Deutschland 2025.

Im weiteren Verlauf setzen sie sich damit auseinander, wie das BIP berechnet wird und berechnen das BIP 2025 für Deutschland im Wege der Entstehungsrechnung, Verwendungsrechnung und Verteilungsrechnung. Zur Vertiefung bereiten sie, dieses Mal in der Rolle der Mitarbeiter des Statistischen Bundesamtes, eine Pressekonferenz des Statistischen Bundesamtes vor, bei der sie die aktuellsten Zahlen über die Entstehungs- und Verwendungsrechnung des Jahres 2025 für Deutschland erläutern. Im Anschluss daran überprüfen sie ihre Arbeitsergebnisse, indem sie sich die echte Pressekonferenz des Statistischen Bundesamtes anschauen.

Darauf aufbauend setzen sie sich mit der historischen Entwicklung des BIP in Deutschland und deren Einflussfaktoren auseinander. Sie lernen das BIP pro Kopf als weiteren Vergleichsmaßstab für den Wohlstand von Volkswirtschaften kennen.

Abgerundet wird die Materialsammlung durch ein Spiel, in dem sich die Schülerinnen und Schüler ihr Traumland anhand von Wirtschaftsdaten aussuchen dürfen. Doch was für ein Land erwartet sie, wenn Aspekte wie Verteilung, Freiheit, Sicherheit, Nachhaltigkeit nicht in den nackten Zahlen des BIP enthalten sind? Ausgehend von ihren Spielerfahrungen üben sie Kritik am BIP als Wohlstandsindikator. Im letzten Arbeitsblatt beschäftigen sie sich mit alternativen Wohlstandsindikatoren und erörtern die Frage, ob es den „perfekten“ Wohlstandsindikator überhaupt geben kann.

 

  

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