Kaum ist die Wirtschafts- und Finanzkrise überwunden, fürchten sich Deutschlands Firmen vor steigenden Energie- und Rohstoffpreisen. Eine Umfrage unter rund 28 000 Firmen zeigte, dass ungefähr 50 Prozent der befragten Industriebetriebe in Preissteigerungen das größte Risiko für die wirtschaftliche Entwicklung ihres Unternehmens im Jahr 2011 sieht. Wer sind die Preistreiber der Preisrallye an den Rohstoffmärkten und wer sind die Gewinner und Verlierer dieser Entwicklung? 2 Arbeitsblätter widmen sich den Ursachen und Konsequenzen des Rohstoffbooms.
2 Charts: Preisrallye für Gold und Baumwolle
Nicht nur Energiepreise, sondern auch die Preise für Edelmetalle wie Gold und Silber, oder Agrarrohstoffpreise für Weizen, Kaffee oder Baumwolle klettern in ungeahnte Höhen. Der Baumwollpreis hat sich in den letzten Monaten mehr als verdoppelt. Die Preisentwicklung der letzten Monate wird beispielhaft für Gold und Baumwolle anhand von zwei Charts verdeutlicht.
Arbeitsblatt: Höhenflug der Rohstoffpreise (I+II)
Das erste Arbeitsblatt geht der Frage nach, was die Ursachen des Preisbooms bei den Rohstoffen eigentlich sind. Es wird unterschieden, ob es sich um nachfrageseitige oder angebotsseitige Ursachen der Rohstoffknappheit handelt. Dabei spielt der Rohstoffhunger der Schwellenländer eine entscheidende Rolle auf der Nachfrageseite. Auf der Angebotsseite tragen beispielsweise Überschwemmungen, Dürre u.ä. zu Missernten und einer Verknappung des Angebots bei. Wie alles in der Welt kennt auch der Rohstoffboom Gewinner und Verlierer. Nicht für alle Beteiligten sind die steigenden Preise für Rohstoffe ein Segen. Profit und Verlust durch die Preisrallye sind weltweit sehr unterschiedlich verteilt. Den Konsequenzen des Rohstoffbooms widmet sich das zweite Arbeitsblatt.
Bezugsmöglichkeiten des Arbeitsblatts
Dieses Arbeitsblatt können Sie wie folgt beziehen:
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