Kann ein Finanzsystem kollabieren?
Die Jahre 2007 und 2008 werden an den internationalen Finanzmärkten als die Jahre eingehen, in dem die Krise an den amerikanischen Hypothekenmärkten weltweit für Turbulenzen sorgte. Auch die deutschen Finanzmärkte sind von der Krise nicht verschont geblieben. Zu einem Zusammenbruch ist es jedoch bisher nicht gekommen.
Dennoch bleiben die Beteiligten nervös. Wie groß ist die Gefahr eines Kollapses auf den Finanzmärkten heute und welche Sicherungsmechanismen gibt es? Ein Arbeitsblatt und Chart beschäftigen sich mit Finanzkrisen am Beispiel der US-Hypothekenkrise.
Chart: Turbulenzen an den Finanzmärkten
Finanzmarktkrisen sind keine Seltenheit. Es gibt sie, seit es Finanzmärkte gibt. Bei vielen Menschen kursiert dann die Angst vor starken Auswirkungen der Krise auf die gesamte Wirtschaft. Erinnerungen an frühere Finanzkrisen, die die ganze Welt erschüttert haben, z.B. im Jahr 1929, werden wach. Das Chart zeigt einen Überblick über einige wichtige Finanzkrisen in der Vergangenheit.
Arbeitsblatt: Kann ein Finanzsystem kollabieren?
Wer in Deutschland einen Kredit in Anspruch nehmen möchte, um ein Haus zu bauen, der muss viele Sicherheiten mitbringen. In den USA hingegen gab es über viele Jahre hinweg die Praxis, Bauherren auch ohne ausreichend Sicherheiten Kredite zu gewähren, allerdings zu einem höheren Zinssatz. Es entstand ein richtiger Markt für zweitklassige (subprime) Kredite. In der letzten Zeit konnten immer mehr dieser Kredite nicht zurückgezahlt werden, so dass die amerikanischen Immobilienbanken in eine gewaltige Schieflage gerieten. Auch deutsche Banken waren von der Bankenkrise in den USA betroffen. Obwohl die Nervosität an den deutschen Finanzmärkten groß ist, ist ein Einbruch bisher ausgeblieben. Das Arbeitsblatt thematisiert Ursachen und Schutzmechanismen von Finanzkrisen am Beispiel der Finanzkrise 2007/2008.
Bezugsmöglichkeiten des Arbeitsblatts
Dieses Arbeitsblatt können Sie wie folgt beziehen:
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